Der Ursprung dieses Hirtenhundes ist unbekannt, aber wie die anderen Doggen der Iberischen Halbinsel stammt er vermutlich von Hunden ab, die die Phönizier und Griechen vor etwa 2000 Jahren nach Spanien gebracht haben. In Spanien wird er als Beschützer des Viehs und des Hauses geschätzt. Er ist über ganz Spanien verbreitet und hat demzufolge je nach Gegend unterschiedliche Namen.
Herdenschutzhund, auch heute begleitet er die Viehherden noch, die in Spanien seit je her über gewaltige Entfernungen getrieben werden. Viehherdenhüter schätzen den Mastín sehr, denn man sagt sich, dass zwei mit einem Wolf fertig werden und drei Mastínes einen Bären erlegen können.
Jedoch wird in unserer heutigen Zeit der Mastín allmählich zum Haus- und Hofhund, er ist ein überaus geschätzter ruhiger Geselle mit einer unausschöpfbaren Geduld, daher besonders für Familien mit Kindern ab 5 Jahren gedacht.
Allerdings erwartet der Mastín eine klare Rolle innerhalb der Familie/Rudels. Steht diese fest, ist der Mastín ein überaus wachsamer Haus- und Hofgenosse, der immer wohlüberlegt seine Kräfte einsetzt und der eigenen Familie gegenüber niemals Aggressiv auftritt, sondern loyal und treu ergeben ist.